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Haarausfall

 
 
 
Millionen von Menschen leiden weltweit an Haarausfall. Und die psychologische Besonderheit bei Haarausfall: Alle leiden darunter, doch viele würden es öffentlich nicht zugeben. Gerade im deutschsprachrigen Raum gilt es bei Männern offenbar als „unmännlich“, sich öffentlich über seinen Haarausfall zu beschweren. Denn wer dies wirklich eventuell mal tut, läuft in der Tat Gefahr belächelt zu werden, so nach dem Motto „stell Dich nicht so an!“.
 
Auch Sprüche wie „ein schönes Gesicht braucht viel Platz“, oder „ richtige Männer bekommen halt eine Glatze“, oder „Männer mit Glatze sind sexy“ sind eher nur dahingesagt.
 
Selbst Attraktivitätsforscher stellten fest, dass Männer mit Haaren attraktiver und gesünder aussehen. Selbst im Beruf können Haare behilflich sein. Beispielsweise in Bewerbungsgesprächen haben – laut Forscher – Männer mit Haaren deutlich mehr Chancen auf einen neuen Job als Männer mit Glatze. Grund – ebenso laut Forschern – dass Männer mit Haaren vitaler aussehen und ebenso kompetenter.
 
Mit dieser Bestätigung der Forscher, dass Haare für das Aussehen doch wichtig sind, aber keiner in der Öffentlichkeit über seinen Haarausfall sprechen darf/möchte,  ist klar, warum die meisten Männer - betroffen von Haarausfall -  erst mal anonym über Mittelchen gegen Haarausfall, wie beispielsweise im Internet suchen.
 
Dabei helfen die meisten Mittelchen wenig und wenn wirklich keine Haare mehr da sind, können auch Mittelchen meist keine neuen Haare mehr generieren. Vielmehr eignen sich diverse Mittelchen um bestehendes zu „halten“, aber weniger um kahle Stellen wieder mit Haaren zu befüllen.
 
Wenn demnach wirklich schon kahle Stellen entstanden sind, gibt es jedoch dennoch Hilfe.
 
Allerdings nur durch eine echte Operation, der Haartransplantation oder auch Haarverpflanzung genannt.
 
Dabei nutzt Haartransplantation das Wissen, dass die Haare im Haarkranz ein Leben lang wachsen. So werden genaue diese Haare in der Folge aus dem Haarkranz chirurgisch entfernt und auf die kahlen Stellen verpflanzt. Auch an neuer Stelle wachsen diese umverpflanzten Haare für immer. Der genetische Code bzw. die Unempfindlichkeit der Haare gegenüber für Haarwurzel schädlichen männlichen Hormonen wie das Unterhormon von Testosteron, dem DHT (Diyhdrotestosteron), bleibt bestehen. Also keine Gefahr für die neuen Haare. Im Prinzip ist Haartransplantation demnach ein einfacher Vorgang und vor allem: Die Resultate sind für bleibend, sprich die neuen und verpflanzten Haare fallen niemals mehr aus.
 
Grundbedingung jedoch, damit Haartransplantation überhaupt durchgeführt werden kann, ist ein gut erhaltener Haarkranz und ebenso, dass kein krankhafter Haarausfall, sondern ausschließlich vererbter Haarausfall vorliegt.
 
Nun gibt es verschiedene Haartransplantations- Techniken und ebenso kann bei Haartransplantationen eine Menge verkehrt gemacht werden. Beispielsweise muss der Arzt damit Erfahrung haben und führt am besten Haartransplantation tagtäglich durch. Verpflanzte Haarlinien dürfen nicht zu linear, also gerade erscheinen.Vielmehr eine regelmäßige Unregelmäßigkeit. Zudem müssen die Haarwuchsrichtungen stimmen und in vorderster Haarlinien-Reihe sollten nur einzelne Haare verpflanzt werden  und niemals Dicke Gruppen von Haaren/Fu`s. Ein spezialisierter und erfahrener Haarchirurg bekommt dies alles in der Regel hin. Keiner wird später etwas von einer Haartransplantation bemerken, die Resultate werden absolut natürlich.
 
Grob lassen sich zwei Haartransplantation – Techniken unterscheiden:
 
FUT:  Diese Technik wird auch einfach nur Streifenhaarverpflanzungs-Technik genannt. Wie der Name es schon sagt, wird dabei aus dem Haarkranz ein größerer Hautstreifen entnommen. Dieser Hautstreifen wird dann in kleine natürliche Bündelungen (Fu`s) zerteilt und dann auf die vormals kahle Stelle eingepflanzt. Vorteil: Es können  recht viele Grafts/Fu`s in einer Sitzung entnommen werden bzw. verpflanzt werden  und der Eingriff recht schnell geschieht, wie es zudem deshalb auch recht günstig ist. Nachteil jedoch, die verbleibende lineare Narbe, wie eventuell einige Wochen Kopfhautspannungen, da der entnommene Hautstreifen unter Zugspannung wieder verschlossen/vernäht/geklammert werden muss. Bei etwas längerem Haar ist die verbleibende Narbe jedoch in der Regel nicht zu sehen.
 
FUE:  Bei dieser Technik werden im Prinzip die Haare hinten einzeln entnommen. Dabei helfen kleine Hohlnadeln von 0,7 – 1 mm im Durchmesser. Die Hohlnadel sticht dabei um das Haar herum in die Haut ein und dann wird das Haar mitsamt Follikel, Wurzel und Zwiebel entfernt. Dabei entstehen ebenso kleine Narben, aber durch die verbleibenden daneben liegenden Haare kaum zu sehen. Somit können die Haare auch nach Haartransplantation immer noch sehr kurz geschnitten werden. Problem jedoch, dass das entnommene Haar immer kurz sein muss, damit die Hohlnadel über das Haar kommt. Von daher muss an der Entnahmestelle das Haar rasiert werden, was für viele Betroffene störend ist. Diese Technik erfordert auch viel Zeit und ist zudem teurer.
 
Welche Technik nun für wen besser geeignet ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.
 
Beispielsweise: Wie trage ich zukünftig meine Haare? Wie gut ist mein Spenderhaarkranz bzw. wie gut sind die Voraussetzungen für eine Haartransplantation? Dürfen die Haare eventuell abrasiert werden? Wie viele Grafts/Fu`s benötigt man bzw. wie groß ist die zu bepflanzende Fläche? Wie viel Geld kann oder möchte man ausgeben?
 
Gerade letzter Punkt ist oft entscheidend. Haartransplantation kann teuer sein. Graftpreise liegen bei FUT von 1,5 – 3 Euro und bei FUE von 2 – 5 Euro pro Graft. Wer beispielsweise eine Halbglatze hat, benötigt jedoch oft 3000 oder 4000 Grafts, von daher werden oft – in diesem Fall bei Halbglatzen – bis 15000 Euro benötigt, um wieder vollere Haare zu haben.  Nicht jeder hat jedoch dafür das passende Budget und fahren deshalb viele Patienten eventuell  ins Ausland, um dort eine Haartransplantation in Istanbul vielfaches günstiger durchzuführen. Dies muss nicht zwingend schlecht sein, auch hier gibt es sicher gute Anbieter, aber sollte man vorher gut recherchieren und vorsichtig agieren.
 
Alles Fragen, welche am besten vorher mit einem Arzt, oder entsprechenden Berater abgeklärt werden, wie ebenso man sich am besten über diverse Portale, wie beispielsweise haartransplantation.de informiert.
 
Noch eine Wichtigkeit die oft vergessen wird am Rande: Die verpflanzten Haare durch Haartransplantation fallen in der Regel in den ersten 4 Wochen erst mal wieder aus. Mit dem Wachstum beginnen die neuen Haare zwischen Monat 3 – 5 und eher langsam. Das Wachstum hält dann an bis Monat 12 an, wenn ungefähr das Endresultat erreicht ist.
 
Haartransplantation ist also kein Toupet und auf das Endresultat gilt es zu warten, dafür jedoch, ist dann das Resultat bleibend und ebenso bekommt die Umwelt die Veränderung nur schleichend mit.